Omis gute Pfannkuchen

Am Anfang meines Kochens ging es mir oft um mehrgängige Menüs, neue Techniken, seltene Zutaten. Mittlerweile beschäftigt mich vielmehr die Frage, wie ich Alltägliches besser machen kann, das Maximale aus altbekannten Gerichten/Zutaten heraushole. Eine Bejahung des Trivialen und Gewöhnlichen. Wie zum Beispiel Pfannkuchen.

Und die besten Pfannkuchen habe ich nun gefunden: Omis gute Pfannkuchen (nach der Omi des Herrn Suse). Saftig, glatt am Gaumen und mit wunderschönen Sommersprossen auf dem Pfannkuchengesicht. Genau ein einziges Mal habe ich zuvor ähnlich gute Pfannkuchen gegessen, auch bei einer Oma, irgendwo in Süddeutschland. Dank Suse habe ich jetzt endlich ein genaues Rezept – und wer hätte gedacht, dass (heißes) Wasser der Trick ist!

Suse serviert sie mit Apfelmus, Robert macht Flädle aus ihnen. Ich füge etwas Zucker (ca. 2 EL) in den Teig und esse sie am liebsten pur ohne alles – noch heiß aus der Pfanne mit den Fingern aufgerollt. Dann ist der Rand noch knusprig und innen alles zart. Herrlich!

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