Apfelgold

Bild 497

Der Impressionismus ist nicht wirklich meine liebste Stilrichtung. Doch es gibt dieses eine Bild von Claude Monet, das er kurz vor seiner Zeit in Giverny auf einer seiner Reisen durch die Normandie malte: Les Galettes (1882). Ein enger Bildausschnitt. Zwei … Weiterlesen

Retrosüß

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Nach der letzten schweren Kost, heute schnell etwas Süßes ohne viel Gelaber. Drei Lagen, zwei Grundrezepte, sonst nix: Shortbread Salzkaramell-Konfitüre Schokolade nach Wahl (zimmerwarme Schokolade hacken, 2/3 der Menge über Wasserbad schmelzen und mit restlichem Drittel temperieren) Alles zusammenbauen, kurz … Weiterlesen

Seelenwärmer

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Die ersten Plätzchen wurden gebacken. Der Winter naht. Genügend Wärme und Vorfreude versprechen ein molliger Traum, das Buch aus Shortcuts 8 und zwei Briten und ihre Winterlager. Vielleicht auch dieser Kuchen zum Einkuscheln. So in etwa muss sich ein Mantel … Weiterlesen

CrossCulture Kekse_Shortbread

Bild 217

Als überzeugte Puristin stehe ich natürlich auf Shortbread – Monster-Mountain-Triple-Choco-Chunky-Cookies haben es bei mir eher schwer. Ein Exemplar (alles über eins hinaus) zuviel und schon drohen Kopfschmerzen. Von Shortbreads könnte ich aber eine ganze Armee essen. Nur muss ich gestehen, … Weiterlesen

Orangenimpro_Schmand-Tartelettes mit Orangen-Kardamom-Karamell

Hier ist eigentlich nichts so gelaufen wie ich es geplant hatte, rein optisch wohl gemerkt. Der Mürbeteig ist zu dunkel, die Schmandcrème zu dick aufgetragen, der Orangenkaramell noch etwas flüssig, der Kardamom suboptimal verteilt und dann noch die Sache mit dem Akku.

Aaber, geschmacklich hat es genau meinen Vorstellungen entsprochen – sogar fast übertroffen –  weswegen ich euch dennoch diesen Schnappschuss mit Rezept zumute. Schnappschuss im wahrsten Sinne des Wortes, da ich nur kurz unkontrolliert auf den Auslöser drücken konnte, bevor mein Akku versagte. Ha, und kein voller Ersatzakku weit und breit. Ich hätte zwischendurch aufladen können, nebenbei die 2 verbliebenen „nackten“ Tartelettes neu dekorieren und brav abwarten können, stattdessen wurden die kleinen Dinger schnellstens inhaliert. Weg waren sie.

Dieses eine etwas unscharfe Bild ist mir einzig geblieben, aber da der Geschmack für eine reine Resteverwertung wirklich überzeugt hatte, werde ich ihn euch nicht vorenthalten. Sogar mit den Verbesserungen, die ich selbst beim schnellen Improvisieren innerhalb von etwa einer Viertelstunde nicht akkurat genug ausführen konnte. Ich hatte aus lauter Resten (halber Mürbeteig, halber Becher Schmand, angeschnittene Orange) 6 Stück herausbekommen, stocke das Rezept aus praktischen Gründen aber einfach auf das Doppelte auf; dann klappt’s auch mit einem vollen 12er Muffinblech und die Umwelt sagt auch Danke. Und das alles ganz ohne Ei, wer genau hinguckt. Bei chocolateriver gibt es mehr Cremig-Fruchtig-Süßes ohne Ei – für weitere Eiernotleidende unter euch. Nun aber, nicht nach Ei-Abstinenz, sondern nach Orangen wurde von Sus beim gärtnerblog gefragt, also werde ich mein Rezept sogar dahin schicken. Man verzeihe mir gnädigst das Wackelbild…

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Schmand-Tartelettes mit Orangen-Kardamom-Karamell

Zutaten für 12 Stück:

Teig

150 g Mehl

100 g Butter, kalt

30 g Zucker

Prise Salz

2 EL kaltes Wasser

Füllung

1 Becher Schmand

1 El Vanillezucker, selbstgemacht

1 Orange

2 EL Zucker

1 Messerspitze Butter

4-5 grüne Kardamomkapseln

Zubereitung:

  1. Alle Teigzutaten bis auf Wasser schnell verkneten, zum Schluß das Wasser hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Zu einer Kugel formen und halbe Stunde kühl stellen.
  2. Orange filetieren, den Saft separat auffangen und die Orangenreste zusätzlich gut auspressen. Davon 1 EL mit dem Schmand und Vanillezucker verrühren, Crème beiseite stellen
  3. 2 EL Zucker mit Stückchen Butter karamellisieren lassen und mit dem restlichen Orangensaft ablöschen. Für einige Minuten sirupartig stark einkochen, dann Hitze reduzieren.
  4. Kardamomkapseln aufbrechen und mit den Orangenfilets zum Karamell geben, erneut bei geringer Hitze vorsichtig reduzieren lassen und abkühlen.
  5. Ofen auf 180 Grad vorheizen. 12er Muffinblech ausbuttern, den Teig zu 12 Kugeln formen, zwischen den Handflächen flach drücken und in die Förmchen verteilen, dabei einen Rand hochziehen. Teig mit einer kleinen Gabel mehrfach einstechen. Auf dem mittleren Rost ca. 10 min goldbraun backen. Aus der Form nehmen und auf einem Rost auskühlen lassen.
  6. Auf die Tartelettes die Schmandcreme verteilen, dabei eine kleine Vertiefung in der Mitte formen. Diese mit dem Orangen-Kardamom-Karamell befüllen.

Tipps: Man kann den Teig natürlich auch ausrollen, zentimetergenau ausstechen und alle 12 Förmchen blindbacken. Kostet aber mehr Zeit. Und wem der Mürbeteig bekannt vorkommt, ja, bereits hier gab’s ihn mit frischen Früchten.

Mundraub Tartelette_Obst-Trilogie

Ich nenne sie jetzt einfach Mundraub Tartelettes, weil sie von der Größe ideal auch für kleinste Mengen Obst geeignet sind. Für die typischen Mundraub-Mengen eben – meistens nur eine Hand voll. Man will ja nicht gierig sein.

Während ich mich mit der Ausbeute diverser Spaziergänge begnügen muss, beneide ich in solchen Momenten alle diejenigen, die einen eigenen Garten voll von selbst angebautem Gemüse und Obst haben, obwohl ich mich wiederum nie in einem Haus vorstellen könnte. Kurioserweise scheint es nicht nur mir, sondern auch anderen so zu gehen. Glück gehabt! Viel lieber  wäre mir ein Apartment mit riesigem Dachgarten. Davon träume ich – noch!! Dann könnte ich vielleicht auch ein kleines Bäumchen pflanzen, das solche Früchte trägt.

Gelb, süß, hinreißend aromatisch. Diese Pflaumen habe ich am letzten Wochenende von lieben Mitmenschen – mit eigenem Garten – geschenkt bekommen. Herbstliche Vorboten.

Bei der Kekstesterin bin ich dann über das gestolpert, puristisch, knusprig, variabel, fruchtig. Hervorragend für meine kleinen Obstvorräte und meine Mandelreste von der letzten Brioche geeignet. Genau dieses Mandelpulver macht das Ganze wirklich aus.

        

Es nimmt den Fruchtsaft auf und vermeidet, dass die Tartelettes durchweichen. Gleichzeitig mildert es die Fruchtsäure ab und gibt zusätzlich ein nussiges Röstaroma. Ich habe die Mengen etwas adaptiert und die Mandeln nur als Füllung verwendet. Beim Obst hat man die freie Wahl, nur nicht zu saftig sollte es sein. Ich hatte die besagten Brombeeren (Mundraub), Pflaumen (kein Mundraub) und selbst eingewecktes Rhabarber-Rosmarin-Kompott verwendet.

Meine Obst-Trilogie: Frühjahr (Rhabarber), Sommer (Brombeeren), Herbst (Pflaume). Kämen noch Winter und nochmals Frühling dazu, wären wir dann bei Kim Ki-Duk.

Mundraub Tartelette

adaptiert von Kekstesterin

Zutaten für ca. 15 kleine Stücke:

Mürbeteig:

150g    Mehl

100g    kalte Butter

30g      Zucker

1          Prise Salz

2 EL     Eiswasser – kaltes Wasser

Belag:

60g      Mandelstifte

2 EL     Zucker

je 5 EL Brombeere, Rhabarber-Kompott, Pflaume – oder Obst nach Wahl

Zubereitung:

1. Mehl, Zucker, Salz vermischen, kalte Butter in Stückchen dazu geben, schnell kneten. Eiswasser dazu und weiter kneten, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Den Mürbeteig ca. 1h kalt stellen.

2. Mandelstifte ohne Fett dunkel rösten, etwas abkühlen lassen und mahlen oder mit dem Mörser stampfen. Mit Zucker vermischen.

3. Teig auf einer bemehlten Fläche zu einer dicken Rolle formen. Aus der Rolle die benötigten Stückmengen gleichmäßig abschneiden. Zu Kugeln formen. Ich habe den Teig in 15 Teilmengen unterteilt, das ergibt 15 kleine walnussgroße Kugeln. Je nach Bedarf die Größe/Stückmenge variieren.

4. Backblech mit Backpapier auslegen, die Kugeln draufsetzen und mit kleinen Hölzern ca. 3 mm dünn ausrollen, oder wie ich einfach mit dem Handballen platt zu Kreisen drücken. Die Ränder sehr dünn ausrollen, das ergibt eine schöne Kruste.

5. Das Mandelpulver bis auf einen 2 cm Rand gleichmäßig darauf verteilen, je 1 EL Obst auf das Mandelpulver geben und den Rand vorsichtig nach innen klappen. Eine bemehlte Messerspitze hilft dabei.

6. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad, mittlere Schiene, ca. 20 min. goldbraun backen.

Geschmeckt haben alle drei Sorten gut, leicht, knusprig und unverfälschter Fruchtgeschmack. Ideale Sommerteilchen! Mein Hauptaugenmerk lag auf der Brombeere, da dies mein Beitrag zu Barbaras Garten-Koch-Event werden sollte. Der Boden ist bei allen 3 Sorten trocken und knusprig geblieben. Eine rustikalere Variante habe ich mal hier gesehen.

Garten-Koch-Event