Kabocha Kürbis_Mist

Vielleicht ein Beitrag für meine noch nicht existierende Hall of Shame ­- eine kurze Fotodokumentation eines kleinen Malheurs mit Danhobak, der koreanische Name für Kabocha Kürbis:

Noch frohen Mutes – Danhobak, endlich! Am liebsten pur – geröstet, wenig Olivenöl, sonst nichts.

20 min. später. Sieht gut aus. Leider nicht so süß wie erhofft. Egal. Dann eben Suppe. Flüssigkeit aufkochen, geröstete Spalten reinschnibbeln, mit Curry verfeinern. Und zack, zack pürieren…

Kuhfladensuppe…die grüne Schale! Nicht dran gedacht. Mist!

Homemade Onion Rings müssen nun trösten, auch im Currymäntelchen. Dazu Makgeolli, eiskalt! Versöhnt.

Nun, geschmeckt hat’s. Normalerweise nehme ich 1 Becher Sahne auf ein Kilo Kürbis Rohzustand (nicht viel, oder?), aber hier habe ich komplett darauf verzichtet, weil ich momentan auf einer Geröstetes-Gemüse-Curry-Suppen-Welle reite (aus Amerika rüber geschwappt muss nun ja alles ROASTED sein). Keine Sahne. Dafür viel Olivenöl. Und eben Curry.

Meine neueste Entdeckung ist übrigens Geröstetes von der Möhre – meine bisherige Lieblingsfeindin (eigentlich fast einzige gemüsige Feindin, ach, da wäre ja noch Stangensellerie, würg) offenbart mir völlig neue Seiten von ihr. Dies habe ich der lieben Schwiegermutter einer lieben Freundin zu verdanken (und nicht Amerika), die sie mir fast unkenntlich zerkocht, aber traumhaft karamellig, in Honig und Butter geröstet vorstellte. Ah, das war das Geheimnis – kartoffelig zerkochen! Und ich dachte, fast jedes Gemüse müsse noch etwas Biss haben. Wofür Schwiegermütter doch gut sein können. Nun bin ich mit der Möhre versöhnt und muss mich mehr mit ihr austoben.

Und der nächste Kürbis wird ein Juk…bei mir mit Vogelei ohne Vogel ohne Ei. ;-)

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