Hier und Jetzt

„Creativity and ego cannot go together. If you free yourself from the comparing and jealous mind, your creativity opens up endlessly. Just as water springs from a fountain, creativity springs from every moment. You must not be your own obstacle. You must not be owned by the environment you are in. You must own the environment, the phenomenal world around you. You must be able to freely move in and out of your mind. This is being free. There is no way you can’t open up your creativity. There is no ego to speak of. That is my belief.“ – Jeong Kwan Seunim (in Chef’s Table Season 3)

Eine inspirierende Köchin, die betont, keine Köchin zu sein (als Kontrastprogramm empfehle ich direkt im Anschluss Tim Raues „egozentrische“ Folge).

 

Noch mehr Futter für die Seele. Oprah Winfreys Gespräch mit Thich Nhat Hanh.

 

Wenn wir schon bei Buddhismus sind: Mit Baru Gongyang* hat nun ein Restaurant, das rein pflanzliche, koreanische Tempelküche serviert, einen Michelin-Stern erhalten. Vegane Küche aus einer Selbstverständlichkeit heraus. Die Vielfalt der Produkte feiernd. In diesem Video wird ein Menü näher erläutert.

* Baru Gongyang, der Name des Restaurants, bezeichnet eigentlich eine rituelle Essenszeremonie, die in koreanischen Zen-Tempeln praktiziert wird. In völliger Stille und Konzentration – Essen als Form der Meditation. Immer beginnend mit einer fünfzeiligen Rezitation (오관게):

이 음식이 어디서 왔는고
Where does this food come from?

내 덕행으로는 받기가 부끄럽네
I feel ashamed by my poor virtue.

마음의 온갖 욕심을 버리고
Casting away all greed from my mind

몸을 지탱하는 약으로 알아
Considering this food as medicine to preserve my body

도업을 이루고자 이 공양을 받습니다.
I receive this food to attain enlightenment.

Jeder erhält vier ineinander gestapelte Schalen (Baru). Je eine für Beilagen, Wasser und Suppe. In die größte und letzte Schale, die sogenannte Buddha-Bowl, kommt der Reis (und bitte nur der Reis – keine Avocado samt Chia-Froschlaich, kein sonstiger Schnickschnack).
Es wird nicht gesprochen, nicht mit dem Besteck geklappert und geräuschvolles Kauen unterdrückt (was bei knackigen Gemüsebeilagen eine wahre Herausforderung sein kann)… anstrengend am Anfang, wie jede Art von Meditation.

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„Kunst konfrontiert, und was man dabei über sich selbst erfährt, ist manchmal nicht immer gut auszuhalten.“ – Ein paar Stimmen zu Manaf Halbounis Monument. Lesenswert. One drawing a day keeps the doctor away: Ich schätze ja Christoph Niemanns Arbeiten und … Weiterlesen

2017

Ich glaube, 2017 wird für mich das Jahr des Makgeollis! Nicht das billige Produkt aus der Plastikflasche, vollgestopft mit künstlichen Süßstoffen und Konservierungsmittel. Nein, das richtige Zeug, das aus nur drei Zutaten handwerklich hergestellt wird (und erstaunlich spritziger und herber … Weiterlesen

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