Darf ich vorstellen_Ggwaligochu aka Shishito Peppers

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Es wird wieder Zeit für meine sträflich vernachlässigte Reihe „Darf ich vorstellen“, in der ich ab und an koreanische Zutaten, Produkte bzw. koreanische Varietäten einiger Gemüsearten vorstelle. Heute also: Ggwaligochu 꽈리고추 (die erste Silbe „Ggwa“ mit dem Doppelkonsonanten wird relativ … Weiterlesen

Darf ich vorstellen_Gotgam

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Oder: getrocknete Persimone. Jetzt im Herbst, wenn der Himmel hoch ist (so sagt man es zumindest in Korea, wenn nach dem schwülheißen Sommer das strahlend sonnige und trockene Herbstwetter folgt) funkeln fast überall in Korea kleine orangefarbene Kugeln an schmalen, … Weiterlesen

Mein Tisch

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Zur Abwechslung zeige ich diesmal kein einzelnes Gericht oder eine Beilage (Banchan), sondern endlich mal eine ganze Mahlzeit bzw. den Tisch. Auf Koreanisch: Bapsang. Nichts besonderes. Nur profane Alltagsküche. Quasi mein Pendant zur schnellen Stulle. Essen, das ich so oder … Weiterlesen

180° Adventskalender Türchen 8 oder: Krümel

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Ich hab’s getan. Ich war auf einem Weihnachtsmarkt. Natürlich nicht ganz freiwillig. Sozusagen zu Recherchezwecken: Auf der Suche nach der weihnachtlichen Essenz. NUR für dieses Türchen – doch die Erleuchtung blieb (wie befürchtet) aus. Was bleibt ist ein verwackeltes Bild … Weiterlesen

Auf einer Hundewiese

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…traf ich alte Bekannte: Dallae und Ssuk. Oder Allium und Artemisia. Dallae in schönster Blüte. Ssuk groß und mächtig – dank seiner Hundefreunde. Off-Topic Erkenntnis: Ein Vertical Garden ist keine neumodische Erfindung der letzten Jahre… Weiter ohne Hund. Kein Dallae … Weiterlesen

Darf ich vorstellen_Naengi

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Naengi 냉이- hier bekannt als Hirtentäschel, Capsella bursa pastoris oder Shepherd’s purse. Naengi ist eine beliebte Namulvariante im Frühling, die zunächst blanchiert und anschließend scharf (Gochujang) oder mild (Doenjang/Miso) gewürzt wird. Ich mag das sehr intensive Aroma am liebsten in … Weiterlesen

Meine letzte Nashi-Birne der Saison

Sie ist/war meine letzte koreanische Birne für diesen Winter. Hin und her habe ich überlegt, ob ich sie nicht um 1/3 Kopf kürzer machen soll, das Kerngehäuse vorsichtig herauskratzen, stattdessen mit 2-3 TL Honig befüllen und wieder mit aufgesetztem Hütchen schonend dämpfen soll. Ein altes, koreanisches Hausmittelchen gegen Halsschmerzen, Husten und schleimigen (sorry, ekelhaftes Wort für ein Foodblog) Auswurf (noch ekelhafter). Nicht visualisieren.

Gesiegt hat die Liebe zum puren Geschmack über die latenten Halsschmerzen – das Prachtstück (fast Kindskopf groß) wurde feierlich geschält und pur genossen. Gedankt hat es mir die Birne mit voller Süße, Aroma und Saftigkeit.

Hier die letzten Eindrücke von dieser herrlich goldenen Kugel.

Sorgsam in Stoßdämpfern noch eingemummelt.

Aus dem Papierdress blinzelt sie schon hervor.

Tata! Ein paar Schrammen hat sie dennoch abbekommen, die Gute.

Scheiden tut weh!