Meeresknabbern

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Schnell und ohne große Worte: Dashima Twigak 다시마 튀각 aka Kombu Chips. Auf Wunsch von Britta hole ich doch noch diese süßlich-salzige Umamibombe aus der ewigen Warteschleife. Ich bin eh der Meinung, wir alle sollten mehr Algen essen. Ob als Salat (nicht von den beknackten Fotos irritieren lassen – der Wakamesalat ist wirklich köstlich und der perfekte Begleiter an heißen Tagen) oder eben als Chips.

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Dashima Twigak_Kombu Chips

Zubereitung: Kombu mit einem feuchten Küchenpapier gründlich sauber wischen (eine gute Qualität erkennt man an weißen Schlieren – doch das Zeug/Meersalz muss vor der Zubereitung immer runter, sonst wird es zu salzig). Mit einer Küchenschere in mundgerechte Rechtecke (ca. 4×3 cm) schneiden. Komplett trocknen lassen (kann sogar am Vortag gemacht werden). In einem kleinen Topf ca. 1 cm hoch Öl angießen und erhitzen. Anschließend bei ca. 150-160 Grad (nicht zu hoch und nicht zu niedrig) ein paar Sekunden frittieren bis sie hell aufplustern. Falls sie zu kurz garen, bleiben sie ledrig wie eine schlechte Schweinekruste. Garen sie zu lange, werden sie schwarz. Perfekt gegarte Kombu Chips sind crisp mit kurzem Biss und sind gleichmäßig hell. Nur jeweils wenige Stücke gleichzeitig frittieren, so kann man den richtigen Garpunkt besser kontrollieren und anpassen. Auf Küchenpapier abtropfen und leicht auskühlen lassen. In eine Tüte geben, etwas Zucker (ja, richtig gelesen) und Sesam dazugeben und gut schütteln. Als Banchan (Beilage) oder vor allem auch als Anju (Beilage zu Alkohol) servieren. Dashima Twigak waren quasi die Kartoffelchips der Generation meiner Oma, auch wenn ich mit Erstaunen feststellen musste, dass in den USA selbsternannte Hip Chicks nun auch Kombu Chips knabbern.

Übrigens, ich pulverisiere diese Chips grob und streue das so entstandene Umamipulver auch über salzige Popcorn. Schmeckt mir fast besser.

Tipps: Diese Kombu Chips sind sehr (!) salzig. Wer diese nur pur und nicht als Beilage knabbern möchte, kann Dashima/Kombu auch für ca. 5 Minuten in heißem Wasser kochen. Danach mehrere Tage gut trocknen bevor man frittiert. Die Brühe nicht wegschmeißen, sondern als Grundlage für Misosuppen o. Ä. verwenden. Ich verwende sie sogar für Pastasaucen.

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laghman

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