#WBD2015: Manakish mit Za’atar

manakish

Ihr Ottolenghi-Anhänger da draußen (und ich weiß, ihr seid nicht wenige) – heute gibt es ein passendes Brot zu seinem Aromenuniversum: Manakish. Ein Fladenbrot der levantinischen Küche, das je nach Region immer etwas unterschiedlich ausgesprochen wird. Natürlich getoppt mit dem süchtig machenden Pulver namens Za’atar.

Manakish – serviert mit sahnigem Joghurt, Tomaten und Gurken – ist Bestandteil eines typisch orientalischen Frühstücks. Mit geröstetem Gemüse und (ganz undogmatisch) etwas zerpflückter Burrata direkt obenauf macht sich dieses Fladenbrot auch gut als schlichtes Abendessen. Dazu noch ein paar Oliven und etwas Hummus – passt!

manakish_nachher

Manakish mit Za’atar
via Chicho’s Kitchen

Zutaten für 4 große Fladenbrote :

5 Cups Mehl
3/4 Cup Pflanzenöl oder Olivenöl
1 3/4 Cup Wasser, lauwarm
1 EL Salz
1 TL Zucker
1 EL Trockenhefe

Topping:
3/4 Cup Za’atar
1/2 Cup Olivenöl

oder (es ist die Krux mit der Umrechnerei, speziell bei Mehl: die Angaben unten sind direkt von der Rezeptvorlage übernommen, jedoch kam mir das Mehlgewicht zu wenig vor, was mir die ZU flüssige Teigkonsistenz sofort bestätigte – ich rate hier ausnahmsweise die Zutaten nach Volumen zu messen, so bleibt das richtige Verhältnis bestehen, oder nach Augenmaß mit Mehl zu regulieren; die endgültige Teigkonsistenz sollte jedoch sehr weich sein)

Zutaten: World Bread Day 2015 (October 16)
550 g Mehl (ich würde eher zu 700 g tendieren)
175 ml Pflanzenöl (oder Olivenöl)
415 ml Wasser
1 EL Salz
1 TL Zucker
1 EL Trockenhefe

Topping:
3/4 Cup Za’atar
115 ml Olivenöl

  1. Lauwarmes Wasser, Hefe, Zucker vermischen und ca. 5-10 Minuten abgedeckt beiseite stellen.
  2. Mehl und Salz vermischen, Öl und Hefe-Wassergemisch zufügen und mit dem Knethaken ca. 10-15 Minuten kneten. Wer keine Maschine nimmt, sollte zunächst alles mit einem Holzlöffel glatt rühren, da der Teig recht flüssig und klebrig ist. Evtl. noch Mehl hinzufügen (s.o.), bis sich eine weiche, aber glatte Kugel formt. Dennoch ist der Teig wesentlich weicher/klebriger als „normaler“ Brotteig. Abdecken und für mindestens 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen, in vier gleiche Teile (oder mehr, falls viele kleine runde Fladen gebacken werden sollen) schneiden und zu Kugeln schleifen. Den Teig ca. 5 Minuten entspannen lassen. Währenddessen Za’atar und Olivenöl zu einer dickflüssigen Paste verrühren.
  4. Jede Teigkugel zu einem länglichen Oval ausrollen (direkt auf dem Backpapier) bzw. mit den Fingern ziehen (der Teig ist immer noch sehr weich), je nach gewünschter Dicke (bei mir ca. 7 mm). Mit den Fingerkuppen überall kleine Vertiefungen drücken und das Topping gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 250 Grad auf unterster Schiene ca. 10 Minuten goldbraun backen. Mit den restlichen Teigkugeln ebenso verfahren. Am besten noch warm servieren.

Wenn bei mir einmal im Jahr Brot auf den Tisch kommt, ist Zorras World Bread Day nicht weit. Hier sind meine Brote der vergangenen Jahre, allesamt unkompliziert (gar peinlich einfach möchte ich fast sagen) und somit für Anfänger geeignet:

WBD 2014: asiatische Steamed Flower Buns
WBD 2013: Rieska, finnische Kartoffel-Fladenbrote
WBD 2012: Hokkaido Milk Loaf (Tangzhong-Methode)
WBD 2011: La vraie Brioche du Boulanger

7 thoughts on “#WBD2015: Manakish mit Za’atar

  1. Ist das aus einem seiner Bücher? Bisher noch gar nicht aufgefallen… aber es sieht köstlich aus, das muss ich wohl mal testen🙂
    Übrigens hab ich mir diese Woche eine Packung Gochujang gekauft und bin ganz begeistert😀 hat in meiner Chilisammlung noch gefehlt, toller Geschmack.

    • Das Brot(rezept) ist nicht von Ottolenghi selbst, und meines Wissens bietet er kein konkretes Rezept an. Er schlägt aber für manche Gerichte Manakish als Begleitung vor. Das Brot ist ein Klassiker der levantinischen Küche – so wie viele seiner Gerichte auch (mit leichter Abwandlung/Interpretation).

      Und freut mich sehr! Gochujang ist auch eines meiner „Lieblingsgewürze“. Bisher absolut unterschätzt von den professionellen Köchen. Obwohl – Tim Raue benutzt es in seiner Küche. Viel Freude damit! Jetzt kannst Du ja den „koreanischen Schweinebauch“ ausprobieren.😉

  2. Pingback: World Bread Day 2015 – Roundup – Part 1 | 1x umrühren bitte aka kochtopf

  3. Über viele einige Ecken bin ich auf dein Fladenbrot gestossen und war sofort begeistert! Nicht nur vom Brot sondern von deinem ganzen Blog. Danke für’s Rezept, Za’atar habe ich noch im Gewürzschränkchen, die Dinger werden also bald nachgebacken. Liebe Grüsse Alice

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