Schwarze Drachen X LinkListen_Chuseok

schwarzedrachentanzen

Madeleines de Commercy, adaptiert nach Julia Child. Die gebräunte Nussbutter macht den Unterschied (und ich wählte vom Originalrezept abweichend eine höhere Backtemperatur, da ich Madeleines lieber dunkler mag: zunächst 8 Minuten bei 240 Grad, danach ca. 3-5 Minuten bei 200 Grad). Pur zwar eine Spur zu süß für mich, jedoch perfekt balanciert mit einem fragil duftenden Da Yu Ling Oolong. Wenn sich die Kügelchen entfalten, sehe ich immer tanzende schwarze Drachen in meiner Teeschale.

Die Washington Post über die Kreativität der Deutschen – darunter auch der Verein „Über den Tellerrand kochen“, der bereits letztes Jahr das Kochbuch „Rezepte für ein besseres Wir“ herausgebracht hat (das Konzept erinnert mich auch an VoucherChef). Weihnachten kommt immer früher als man denkt.

Samgeori Pujutgan aka Samgeori Butchers zum Appetitholen bzw. als Beispiel, wie man in Korea Schweinefleisch am liebsten isst: pur, unverfälscht, dafür mit unterschiedlichen Dips (in diesem Fall heiße Fischsauce nach Jeju Art statt wie sonst üblich Sesamöl mit Meersalz, ein Knoblauch-Senf-Dip und etwas Gochu Jangachi aka eingelegte Chilis), nicht viele, aber die richtigen/passenden Beilagen (hier Yeolmu Kimchi, Geotjeori, eingelegte Perillablätter). Und nicht unwichtig – der Fleischgang ist beim koreanischen BBQ immer die Vorspeise. Erst danach gibt es Reis oder Nudeln zur Sättigung.

Das erst in diesem Sommer eröffnete Restaurant ist das Ergebnis eines Joint Venture zwischen Koreas umtriebigster Food Consultant (und einstige MasterChef-Korea-Jurorin) Noh Hee-Young und K-Pop Musikmogul Yang Hyun-Suk. Der Mann, der hinter YG Entertainment steckt und Künstler wie PSY und G-Dragon (aktueller Darling der Pariser Fashion Crowd – nach der brancheninternen Krönung durch Karl Lagerfelds #ChanelCerclePrivé ist GD nun auch in der Liste BoF500 zu finden) unter Vertrag hat. Adresse, Preisliste und Öffnungszeiten findet man auf trazy.com.

Eine wunderbare Liebeserklärung (gefunden dank Nina):
„His cookbooks subvert a dominant cultural myth, namely that food and lifestyle writers must come to us beaming and fulfilled, having strolled out of the womb with a zester and a few time-saving tips.“

Was die Zufallswiedergabe so alles hervorkramt. Mit Matinée Richtung Wellenglitzern…

PS: Danke auch für die eingetrudelten Chuseok-Grüße. Euch allen: Happy Chuseok!

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