Sommerlinks

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Ich komme derzeit leider nicht über Listengeschreibsel hinaus…

Was Pikantes: Nudelsalat Kisir-style (ich habe das rohe Ei weggelassen, eine Spur Gochujang verwendet, Ume-Pflaumensirup statt Granatapfelsirup genommen, das Wunderöl statt Olivenöl genommen, die Soße bzw. Würzpaste im heißen Topf leicht angeröstet und letztlich ein lauwarmes Gericht daraus gemacht – mal wieder nicht rezepttreu, war trotzdem köstlich)

Was Kaltes: Sommer Borschtsch – Rote Beete im Sommer bitte nur noch so (etwas sehr Ähnliches gibt es auch bei Anikò, eine weiße Version ohne Beete aka Okroschka habe ich bei Sabine entdeckt)

Was Saftiges: Wachteln (seit ich Elines Tipp mit der Beize befolge, sind meine Wachteln saftiger, einfach besser gewürzt)

Was Nussiges: Brokkoli in Sesamdressing (nach diesem Rezept, nur Brokkoli anstelle von Spinat)

Was Neues (für mich): Blumenkohl Tabouleh (einen Blumenkohl Couscous habe ich auch schon bei Magentratzerl gesehen)

Was Fettiges (aber SO gut): Afra Evenaars Salat mit Speck aka Wie-verstecke-ich-möglichst-viel-Fett-und-verkaufe-es-immer-noch-als-Salat. Ich aß die ganze riesige Schüssel leer, abwechselnd mit Kimchi, lauwarmen Grüntee und irgendeinem eiskalten Riesling, der zufällig mein Blickfeld kreuzte – eine abenteuerliche Mischung, so schräg wie gut. Als Nachtisch gab es gratis obendrauf eine deftige Migräneattacke (ich schieb es mal auf den Weißwein/Alkohol, den ich grundsätzlich nicht vertrage). Und die Tatsache, dass ich jetzt gerade mehr als die vorgenommenen Stichpunkte notiere, ist ein klarer Fingerzeig: Dieser Salat verdient einen eigenen Beitrag. Demnächst.

Und sonst so:

Sehenswert: A prison for criminally poor writers… (eine wirklich sehenswerte Animation zum Thema Schreibblockade)

Lesenswert: Schon etwas her, aber den Nagel sowas von auf den Kopf getroffen – nicht nur deshalb eine gelungene Rezension (überzeugte Kinfolkers klicken besser nicht).

Noch etwas in eigener Sache: Jetzt haben alle meine Kimchi-Rezepte und Gerichte mit Kimchi eine eigene Pinwand.

8 thoughts on “Sommerlinks

  1. Die Wachteln machen mich an, aber bis anhin sah ich hier nur Wachteleier angeboten, nie die Vögel, schade, auch kleine Hühnchen (CH: Mistkratzerli) gibt es nicht.
    Dein Pinterest mit den Kimchi ist eine gute Sache/Idee!

    • mistkratzerli ist ein geniales wort! danke dafür. ich liebe schweizer begriffe. und wachteln als fleisch habe ich auch selten gesehen, die eier gibt es dagegen (in korea) wirklich an jeder straßenecke.

  2. Hach, Wachteln hätte ich auch wieder mal gerne! Leider ist meine Wachtelquelle versiegt. Salat mit Speck gibt es bei uns traditionell und sehr gerne im Herbst und Frühwinter, wenn der Endiviensalat (Endivie ist bei uns was anderes als in frankophonen Ländern) schön gelb und zartbitter ist.

    • oh nein, und das dir, der königin der wachteln. ich habe bestimmt alle deine wachtelrezepte verschlungen…
      mit endivie (ist auch die empfehlung von afra, wenn ich mich nicht täusche) habe ich den salat noch nicht ausprobiert, wird aber bei gelegenheit nachgeholt. ich habe mich bisher mit der fülle an sommerblattsalaten ausgeholfen.
      als ich den salat das erste mal nachgekocht habe, war es richtig heiß und ich finde, er passt ideal zum ende eines heissen tages (ich nehme gerne zusätzlich kaltes obst dazu – diese mischung aus kalt, warm, knusprig, erfrischend, süß, salzig, buttrig ist wirklich zum versinken), aber ich bin auch jemand, der heiße scharfe suppen und warmes wasser im hochsommer bevorzugt. ein vata-typ, der sich sonst nicht mit rohkost oder (tussi)salaten aufhält bzw. diese schlecht verträgt.

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