Herumeiern und verstecken

dakal
Kimchi verstecken – im Arzak egg
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Eier verstecken – im Muffinmantel (aka Rebel within)

Beide Ergebnisse sind noch optimierungsbedürftig. Grund: im ersten Fall zu glibberiges Eiweiß, im zweiten Fall zu hartes Eigelb. Ich muss also noch weiter eifrig herumeiern.
Eure Tipps und Erfahrungswerte für hartes Eiweiß und flüssiges Eigelb (für mich das perfekte Ei) sind hiermit erbeten. Gerne sekundengenau. Gerne mit dem Hinweis ob kühlschrankkalt oder zimmerwarm.

Weitere Belanglosigkeiten von der Eier-Front:

Eier niemals an einer Kante aufschlagen, sondern auf einer ebenen Fläche. Dies und das und noch weitere (Lebens)Weisheiten verrät Jaques Pépin.

Die Frage aller (Eier)Fragen: Lässt sich ein weich gekochtes Ei nach dem Abkühlen noch hart kochen? Ich muss dem Autor nach eigenen Feldversuchen aka missglückten Rebel within recht geben.

Wie kocht man DAS perfekte Ei? Hier die reine (perfekte) Theorie – meine Praxis hat ihre eigenen Regeln aka Unzulänglichkeiten.

PS: Übrigens, dieses Grundrezept für pikante Muffins hat mich sehr überzeugt und wandert ab sofort in meine Hall of Grundrezepte.

19 thoughts on “Herumeiern und verstecken

    • kimchi und ei passen eigentlich sehr gut zusammen. aber diese spezielle kombination (kimchi im pochierten ei) hat selbst mich nicht überzeugt. nun, es lag aber eher am ei und nicht am kimchi… sagt eine kimchisüchtige.😉

  1. Seit geraumer Zeit fabriziere ich mein Weiß-hart/gel-weich-Ei nach Heston Blumenthal, dessen Methode ich in einigen von mir durchaus geschätzten Foodblogs gefunden habe: Ein Ei – M/L – in ein Töpfchen mit kaltem Wasser geben; das Ei sollte vom Wasser bedeckt sein. Deckel aufs Töpfchen und das Wasser bis kurz vor dem Siedepunkt erhitzen. Platte aus, Töpfchen beiseite und Timer auf 6 Minuten einstellen. Wenn das Ei L ist und frisch aus dem Kühlschrank kommt, gebe ich noch 30 sec. dazu. Abschrecken und genießen. In 90 % meiner Aktionen hat es geklappt.

    • thea, ich finde ja immer noch, dass an dir eine foodbloggerin verloren gegangen ist – mit deiner liebe und leidenschaft für gutes essen. oder bloggst du schon heimlich irgendwo?
      die von dir genannte methode habe ich auch mal irgendwann gelesen. werde ich demnächst ausprobieren. danke für diesen tipp.

  2. Bei der ersten Ei-Pochier-Methode hast du das Problem mit dem Eiweiß? Ich habe das einmal in einem Kochkurs so gelernt mit dem Einwickeln in geölte Folie. Dabei kocht man die Eier länger als wenn sie in der Schale gegart werden. 6 Minuten für ein Ei mache ich das normalerweise.
    Ich weiß nicht, ob du Links von anderen Leuten in deinen Kommentaren willst, ich könnte dir meinen Link zu dieser Methode einstellen, wenn es okay ist.

    Ansonsten: Es hört einfach nie auf mit dem Wahnsinn, die Eier perfekt hinzukriegen! Ich beiß mir gerade an Wachteleiern die Zähne aus. Entweder sind sie zu weich, sodass man die Schale nicht runterkriegt, ohne das Ei zu zergatschen, oder zu fest, sodass das Eigelb nicht rinnt. :p

  3. Ich habe auch schon ganz schön viel experimentiert, um Eier so zu garen, wie ich sie am liebsten mag: bei mirmuss das Eiweiss weiss und nicht milchig oder klar sein, aber beim Eigelb noch weicher als aussen. Das Eigelb darf nicht mehr roh schmecken und muss durchgehend cremig sein.
    Pochierte Eier mag ich am wenigsten, schon gar nicht die faltigen in Folie (sorry!) oder Sous Vide gegarten. Die aus dem Wasserbad schmecken oft nach dem zugesetzten Essig, sind oft zerfranst und haben Wassereinschlüsse.
    Ich mache in der feinen Küche gerne 60 min-Eier im Dampf (Thermomix) nach dem japanischen Onsen-Ei-Vorbild. Da essen wir nur das Eigelb mit ganz wenig Eiweiss herum.
    Am schmackhaftesten und optisch am schönsten finde ich ca. 5 min im Dampf gekochte Eier, so wie man sie bei und als „Ei im Glas“ zu einem traditionellen Frühstück serviert.
    Die Garzeit hängt von Eitemperatur, Grösse und Alter ab, da muss man seine eigene Formel finde. Eier sind ca 10 Tage alt geschmacklich besser als frisch gelegt und lassen sich leichter schälen. Mit etwas Übung bekommt man so wachsweiche Eier mit einem kleinen Löffel unbeschädigt aus der angeklopften und angeschälten Schale.

    • ha! wabbeligweiche eier vorsichtig mit dem teelöffelrücken anklopfen und in einem (!) stück pellen kann ich! nur…davon kann ich mir nichts kaufen, oder?😉

      eine flut an informationen mal wieder. ich danke dir, eline! und sogar bei dem ei in folie sind wir fast einer meinung. ich war/bin noch nie ein echter fan von pochierten eiern gewesen, doch mich hat die möglichkeit des „weitere-zutaten-einpacken“ gereizt. und bei mehreren eiern/personen ist dies eine der einfachsten methoden, um eier zu pochieren. aber das mit dem kimchi im ei brauche ich auch nicht nochmal. ein normales ei mit kimchi-bacon vinaigrette beträufelt hatte mich anschließend mehr überzeugt.

      bei dem kometenhaften aufstieg des onsen-ei zum gourmet-ei hier in mitteleuropa dank herrn lohse muss ich immer schmunzeln. in (ost)asien ist es eher ein snack, den man gerne kindern beim familienausflug/picknicken/saunieren kauft – was hierzulande ein würstchen erfüllt. andererseits kostet eine schlichte currywurst in seoul fast 18 euro (mit messer und gabel und auf porzellan serviert). exotik hat wohl immer ihren preis.😉

  4. Wenn du das kannst, bist du eine Meisterin. So ein glatt-samtiges wachsweiches Ei sieht viel besser aus als jedes pochierte Ei und schmeckt auch besser, weil es in der Schale gegart wurde.
    Eier zusammen mit anderen Zutaten garen kann man in Souffleförmchen viel besser und schöner als in Folie, find ich.

    • allenfalls eine weichei-pell-meisterin – zugegeben, ein sehr erstrebenswerter titel.
      und dein vorschlag mit souffléförmchen lässt mich mal wieder an die stirn klatschen… warum in die ferne schweifen….in korea gibt es in schälchen gedämpfte eier: gut verschlagen, mit etwas kleingeschnittenem gemüse (lauch, möhren, schnittlauch). sind sie perfekt gemacht, steigen sie hoch auf wie ein soufflé. so perfekt wie ich sie mal in einem restaurant aß, sind die mir aber noch nie gelungen. muss ich irgendwann trotzdem posten.

  5. Ach, wieder einmal Eline. Wäre ich Goldschmiedin, tät‘ ich ihr ein Krönchen „zimmern“. Folienfalteneier habe ich auch schon mal probiert: durchgefallen. Das 60-min-Ei habe ich in Ermangelung eine Thermomix – kann ich mir vielleicht im nächsten Leben leisten – im Töpfchen auf dem Herd gegart, natürlich mit Thermometer. Außer zwischendurch eine Zigarette drehen, war nichts möglich. Bei dieser Bastelei stellte ich nämlich fest, wie sehr die Temperaturen eines Ceran-Kochfeldes schwanken. Sonst eher nicht dazu neigend, kann ich bei Küchenexperimenten völlig blödsinnigen Ehrgeiz entwickeln. Nu, war jut det Ei, aber nich nochmal so ’ne Temperaturfummelei.
    Und dass Eier für ihren Geschmackshöhepunkt schon einige Tage auf dem Buckel haben sollten, hat mir vor Jahren ein Connaisseur verraten. Natürlich sofort und danach noch einige Male getestet. Er hatte recht – und Eline natürlich auch.
    Nein, Miss Boulette, ich blogge nicht, auch nicht heimlich. Ich bin einfach kein Fotografiertyp, die Bilder in meinem Kopf finde ich einfach besser.
    Nun muss ich die verschiedenen Turbohausfrau-Links studieren.
    Mein Blumenthal-Ei gab’s vor einer Stunde; das ist immer ein netter Zwischendurch-Imbiss.

    • ich kenne diese methode von robert, aber ich danke dir trotzdem, uta. wie turbohausfrau oben schrieb, sind die üblichen garzeiten bei folieneiern etwas länger als sonst – das war mein fehler im ersten fall. und im zweiten fall bringen mich leider nur gekochte eier weiter.😉

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