Haut mal drei

gegessen: Hühnerhaut, glasiert

Bild 768

gesehen: Entenhaut

gespürt: Gänsehaut – zu der man in Korea wiederum Hühnerhaut/Dak Sal sagt… der Kreis schließt sich somit

Bild 784

PS: Und ja, diese knusprig-mürbe Hühnerhaut, die im Ofen auf ein Drittel der Ursprungsgröße schrumpft, war der fettige Grund für mein Blech. Das ausgetretene Fett hat den Strudel zusätzlich lasiert und anschließend noch für eine Fuhre Ofenchips (Essig-Thymian) gesorgt. Bei mir verkommt kein Tropfen Fett, seit ich das kochende Frisuren-Duo und Restenretter Meuth/Neuner-Duttenhofer kenne.

11 thoughts on “Haut mal drei

  1. Ich würde sicher davon kosten, bin aber nicht sicher, wie viel ich essen tät🙂
    Bei den Hähnchenschenkeln entferne ich die Haut vor dem Braten oder Grillen, aber viele sagen, die Haut sei das beste am Grillhähnchen. Hier isst man frittierte Schweinehaut, ist optisch und haptisch nicht ölig, isst sich wie Knabbergebäck, leicht aufgeblasen.

    • die haut entferne ich auch meist, da ich hühnchen am liebsten schmore – und nichts ist ekliger als wabbelige hühnerhaut…
      nur habe ich früher die haut komplett weggeschmissen. jetzt lasse ich sie meistens in der pfanne aus für bratkartoffeln etc.
      und diesmal eben ein kleines experiment mit „platter“ glasierter haut. kein explizit koreanisches essen.🙂

  2. Ein lachendes Küsschen für „das kochende Frisuren-Duo und Restenretter Meuth/Neuner-Duttenhofer“.
    Die meisten Koch- und Essbücher habe ich von den beiden.
    Über die koreanische „Hühnerhaut“ habe ich mich auch amüsiert. Der Resttag kann also gut gelaunt beginnen.

    • die beiden sehen sich doch einfach zum verwechseln ähnlich…

      übrigens, in korea lacht man über „gänsehaut“. außerdem machen die hähne in korea auch niemals „kikeriki“, sondern „ggoggodä~“. eigentlich völlig klar, oder?

    • schön von dir zu lesen, gabriela! die häute habe ich zwischen zwei lagen backpapier und mit einem zusätzlichen blech oder einer breiten auflaufform beschwert (ähnlich wie bei blätterteig/mille feuille zubereitung) bei ca. 200 grad gebacken, ca 20 – 30 minuten. kommt auch immer auf die größe der hautstücke an. nach hälfte der zeit das blech und obere lage papier kurz anheben, gleichmässige bräunung kontrollieren und evtl neu anordnen, da sie jetzt schon auf ein drittel geschrumpft sind. alles wieder exakt abdecken und du hast plane, dünne, knusprigmürbe haut. ach, vorher die haut gut trockentupfen und auf allen seiten leicht salzen und pfeffern, evtl mit kräuteröl dünn bepinseln. die glasur, sesamkörner und hauchdünn puderzucker habe ich erst ganz zum schluss aufgetragen und nur wenige minuten bei hoher hitze übergrillt.

  3. Danke Dir, ich werde es morgen gleich testen und am samstag, wenns klappt, meinen Gästen servieren (zu was, kann ich nicht verraten, weil Pssst…. die küchenschaben kommen)🙂

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