Trinkgenuss in Korea

andong soju via wikimedia

Nachdem ich bereits Anfang des Jahres kurz über Teegenuss in Korea (Part 1, 2, 3) berichtet hatte, kommen wir hier nun zu den härteren Sachen.

Koreaner sind ein sehr trinkfreudiges und trinkfestes Völkchen und gemeinsame Trinkgelage gehören unbedingt zur Sozialisation. Kurz, wer nicht mittrinkt bleibt außen vor. Am liebsten hätte ich natürlich einen eigenen Erfahrungsbericht geschrieben, aber da ich bereits von alkoholisierten Nachspeisen fast vom Stuhl kippe und somit denkbar ungeeignet bin, überlasse ich es gerne anderen.

Zum Beispiel Tom von TomeatsJencooks (seit kurzem Expats in Seoul). Er hat in einer sehr informativen Reihe alles über Makgeolli, Soju, koreanisches Bier und Katerdrinks zusammengefasst. Besser hätte man es gar nicht machen können.

Na denn – Prost!

P.S. Ist es möglich, dass man auf Wein fast schon hochallergisch reagiert und „härtere“ Sachen wie Soju und Wodka besser verträgt? Oder alles Einbildung?

9 thoughts on “Trinkgenuss in Korea

  1. Nett wie du schreibst: „Koreaner sind ein sehr trinkfreudiges und trinkfestes Völkchen….“ Ich glaube eher die haben es faustdick hinter den Ohren, die saufen, was das Zeug hält. Mit der Sozialisation hast du aber sicher ganz recht. Ich mach’s immer so, wenn ich gar keine Lust habe Soju zu trinken weise ich auf Magen oder Blutdrucktabletten hin. Das wird meist akzeptiert. Oder ich bestelle am Anfang gleich Jungha – Reiswein der ist nicht so stark, da kann ich dann mit den Sojutrinkern gut mithalten. – Hochalergisch reagiert man höchstens auf schlechten Wein meine ich. Versuche einmal guten Wein nur durch die Nase zu genißen, ohne zu trinken. Später sippen, schlürfen und langsam trinken. Sollten wir vieleicht eine Flasche zusammen verkosten??? .- Danke nochmals für deinen Beitrag
    wihajo

    • und nett wie du schreibst „die saufen, was das Zeug hält“, so direkt wollte ich mich nicht ausdrücken.
      du scheinst von alkoholisierten koreanern nur so umgeben…ja, das trinken ist eine bestimmte art des kennenlernens, vllt sogar der kommunikation.

      und bezüglich des weins vertrage ich rotwein sogar noch halbwegs, weißwein und jegliches prickelwasser gehen gar nicht, besonders schlimm champagner – aber da kann es natürlich sein, dass ich auf den preis hochallergisch reagiere…;)

      danke jedenfalls für deine tipps, werde ich mal befolgen. falls ich dann soweit bin, kann dann das flaschen verkosten kommen.

  2. Ahh, dann ist also was dran an der Sache?! Immer wenn mich Unbekannte bei einem Umtrunk fragen, verträgst du denn überhaupt Alkohol??, rolle ich entnervt mit den Augen und behaupte, dass das eine moderne Sage ist, weil die arbeitende koreanische Bevölkerung Alkoholiker sind. Hätte ich mal vorher dich gefragt!😉 Aber eigentlich glaube ich fest an Konditionierung🙂

  3. Ein Stückchen Schwarzwälder Kirschtorte und ich komme ins Schlingern. Hab‘ hier aber Sake und ein wunderschönes Sakegeschirr rumstehen. Erfreue mich am Anblick und stelle mir vor wie es schmeckt. Mehr geht nicht!
    Sollen wir zusammen „Trinken“ üben. Vielleicht schaffen wir dann ein Gläschen Wein. LG

    • Syb, du also auch. Hattest ja bereits angedeutet, dass in dir eine Asiatin steckt🙂 Wenn wir uns treffen, stehe ich als Trainerin zur Verfügung!🙂

    • unserem gemeinsamen trinken-trainingshöhenlager werde ich nur kochend beiwohnen – ich sorge dann für okonomiyaki zum sake. sake geht mit dieser begleitung sogar überraschend gut. vllt spielt fett eine rolle. wein kann su dann kippen.

  4. Noch etwas….Auf dem Foto ist nicht Andong Soju? Da habe ich vor über 10 Jahren einmal eine Flache bekommen. – Probiert und gleich in die hinterste Reihe meiner Hausbar gestellt. Bitter, stark, fast ungenießbar war das damals für mich. – Und jetzt habe ich mich daran erinnert, habe die Karaffe hervorgeholt. Siehe da, das Getränk ist schön mild, angenehm zu trinken, zwar immer noch recht stark. Auch Soju kann reifen. Schade dass die Flaschen so klein sind.

    • in korea legt man ja ginseng in soju ein – über mehrere jahrzehnte. wirkt später angeblich als medizin.
      soju pur wusste ich auch noch nicht – ist ja interessant…

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