Erprobtes und Gemochtes

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Linzer Torte – zusammengebastelt aus diversen Vorlagen

  1. Anonyme Köche bzw. Gotti Ernas Linzer-Rezept (Mengenverhältnisse und “weiche-Butter-Methode”)
  2. Esskultur bzw. Prato-Rezept (Salz und niedrige Backtemperatur – ich mag den Teig lieber dunkel und gleichmäßig durchgebacken, bei höherer Temperatur verkohlt mir der Boden, ehe der Teig innen die gewünschte Konsistenz hat)
  3. Grain de sel (keine Zitrone)
  4. Heidi Knoblich via Valentinas Kochbuch (Gewürzmenge)

250 g Butter, weich
300 g Zucker
300 g ganze Mandeln (grob gehackt, auf mittlerer Hitze kurz geröstet, ausgekühlt und gemahlen)
1 Ei (Größe M)
2 EL Kirschwasser
1 Messerspitze Nelkenpulver
1 Messerspitze Zimt
300 g Mehl
1/2 TL Salz

1 Eigelb zum Bestreichen
Marmelade (Johannisbeer aka Ribisel für Originalversion, Himbeer für badische Version)

Meine Backzeit: 150 Grad, 45 Minuten (Teig ca. 1 cm dick – je nach Teigdicke Backzeit regulieren)

Orangensoufflé mit Grand Marnier nach Zen can cook
Schon allein der Orange Curd verführt zum ständigen Topfdeckelheben und Naschen. Die einzelnen Schritte habe ich wie folgt entzerrt (innerhalb eines Menüs immer praktisch): am Vortag alles bis zum Unterheben des Eischnees vorbereiten, Eiklar in einer Porzellanschale gut mit Folie verpackt im Kühlschrank lagern, 1-2 Stunden vor dem Backen zu Schnee schlagen und die ausgehöhlten Orangenschalen fix und fertig befüllen/glatt streichen und erneut bis zum Backen kühl stellen.

“After working long hours, you get home, you want food that will give you a warm hug and nothing does that better than a pizza or burger. Nothing!”
Ich hatte mal das Vergnügen, ihm bei der Arbeit über die Schulter blicken zu dürfen – und er ist genau so unprätentiös, brennend und inspirierend (und mit einem beneidenswerten Blick für Proportionen gesegnet), wie es sich in diesem lesenswerten Artikel erahnen lässt: Inside the mind of Alber Elbaz.

“A warm hug” vermittelt auch diese Lasagne fatte in casa nach Peppinella (einzig: ich mache keine eigene Ricotta). Hammer – immer wieder. Zugegeben, nicht alltagstauglich. Aber wofür gibt es (Advents)Wochenenden.

“Wie wir essen zeigt ganz wesentlich, wie wir mit der Welt umgehen.” Michael Pollans Ode an das Kochen. “

Hallo Schweinebacke

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Über “Hallo Schweinebauch” hatte ich mich mal hier kurz ausgelassen. Heute widme ich mich der Schweinebacke, genauer Guanciale. Kann jemand zu Guanciale Nein sagen? Ich jedenfalls nicht. Also habe ich ausnahmsweise zugesagt, als ich vor geraumer Zeit von UFUUD gefragt … Weiterlesen

Sterne

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Neulich wurde in diesem lesenswerten Bericht über das billigste Sternerestaurant der Welt folgende interessante Frage aufgeworfen: “Darf” man für so etwas eigentlich einen Michelin-Stern vergeben? Darf es Michelin-Sterne für den besten Kartoffelpuffer, die beste Dönersauce, die schmackhafteste Bratwurst geben – … Weiterlesen

Ein paar…

…Links. Ganz schnell.

Wer sich nicht nur für (koreanisches) Essen, sondern auch für historische und politische Hintergründe interessiert – insbesondere die jüngere koreanische Geschichte bzw. Teilung betreffend – dem empfehle ich diese informative dreiteilige Dokumentation, die bereits mehrfach ausgestrahlt wurde. Heute erneut auf n-tv ab 20:05 Uhr.

Auch auf youtube abrufbar:
Korea – der vergessene Krieg
Teil 1
Teil 2
Teil 3

Eine weitere (diesmal kurze) Dokumentation gibt Einblicke ins heutige Südkorea – aus der sehr persönlichen Sicht eines (in Deutschland lebenden) homosexuellen Koreaners, der nach Jahren seine Familie und Heimat besucht. Thematisiert wird dabei auch ein grundsätzliches Problem der südkoreanischen Gesellschaft: das Ausgrenzen/Totschweigen jeglicher Andersartigkeit und wie sich latente Homophobie in einem solchen Umfeld ausdrückt.

Die Heimkehrer – Chang wagt Korea

Leute, die mich nachhaltig beeindrucken, haben allesamt ein gewisses (für manche sicher besessenes bis unverständliches) Streben nach Perfektion gemein – in welchem Bereich auch immer. Und sei es nur für: the perfect Apple Pie.

Brazilianization of Streuselkuchen oder: Ein Deutschbrasilianer

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Die WM ist bereits eine gefühlte Ewigkeit her. Der Jubel für Deutschland ist leicht verklungen, die Tränen für Südkorea sind längst wieder getrocknet (sagt mir bitte, dass ihr alle die Südkorea-Spiele verpasst habt und das große Grauen nicht miterleben musstet)… … Weiterlesen

Pfannkuchen, aber was für welche

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Der emsigen Gartenkücheverführerin hatte ich irgendwann koreanische Pfannkuchen versprochen. Und hier kommen sie. Endlich. Nokdu Bindaetteok aka herzhafte Mungbohnen-Pfannkuchen. Hierfür werden eingeweichte, geschälte Mungbohnen gemahlen und mit Lauchzwiebeln, jungen Farnspitzen, Mungbohnensprossen, etwas Schweinefleisch und gut gereiftem Kimchi zu einer Art … Weiterlesen

Planlos

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Was bringt ein Redaktionsplan (das sind diese Listen, die man in übermotivierten Momenten als Foodblogger macht und dann ziemlich schnell wieder vergisst), wenn man sich überhaupt nicht daran hält? Wie auch immer, im Nachhinein hat der Plan wenigstens geholfen, mich … Weiterlesen

WBD 2014: Steamed Flower Buns

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Jetzt aber schnell. Siedend heiß und viel zu spät ist mir der heutige World Bread Day eingefallen. Ein Tag, der dem täglichen Brot (und Essen bzw. der Ernährungssicherung) gewidmet ist. Und ein Tag, an dem ich alljährlich dokumentiere, dass ich … Weiterlesen

Darf ich vorstellen_Ggwaligochu aka Shishito Peppers

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Es wird wieder Zeit für meine sträflich vernachlässigte Reihe “Darf ich vorstellen”, in der ich ab und an koreanische Zutaten, Produkte bzw. koreanische Varietäten einiger Gemüsearten vorstelle. Heute also: Ggwaligochu 꽈리고추 (die erste Silbe “Ggwa” mit dem Doppelkonsonanten wird relativ … Weiterlesen