Fortschritte

Der erste Versuch von Danpat Bangg aka Anggeum Bbang (meist mit süßem Bohnenmus gefüllte Teilchen) hatte mich wenig zufriedengestellt – ihr erinnert euch vielleicht? Sie waren damals etwas hart und knusprig, statt weich und fluffig.

Nun gibt es mit dem besagten Teig Fortschritte zu vermelden. Sie waren weich und fluffig – auch als kleine Teilchen.

Anggeum Bang mit mind. 1 EL Füllung.

Cheese Buns mit Schnittlauchbutter lasiert.

Hokkaido-Swirls.

Wie ich bereits kurz erwähnte, waren die Cheese Buns die Überraschung für mich und wurden bereits in größerer Menge nachgebacken. Nur mit einem anderen Teig.

Wer bei Christine’s Recipes vorbeigeschaut hat, wird bemerkt haben, dass noch ein anderes ähnliches Tangzhong-Rezept existiert. Nur mit mehr Milch (ohne Sahne) im Vergleich zum Hokkaido Milchbrot. Der Teig ist nasser und feuchter und somit perfekt um Bertinets kraftsparende Handknet-Technik zu üben, die wirklich ausreichende Glutenbildung innerhalb derselben Zeit (20-30 min) ermöglicht. Ein guter Meditationsersatz.

Nachdem ich nun beide Tangzhong-Rezepte ausprobiert habe, muss ich sagen, dass das Japanese Ham and Cheese Milk Bread trotz höherer Milchmenge nicht so fluffig wie das Hokkaido Brot gewesen ist, was mich etwas verwunderte. Auch die Kruste war nicht so wolkenweich. Ob es vielleicht daran lag, dass ich das Hokkaido Milchbrot maschinell geknetet habe, und den zweiten Teig händisch? Doch bei beiden habe ich nach ca. 25 min den Windowpane Test „bestanden“. Es kann nicht wirklich der Grund gewesen sein. Oder doch? Wie auch immer, welches euer Grundrezept wird, entscheidet ihr – ich halte mich vorerst an “mein” Hokkaido Milchbrot.

PS: Ein (sehr kurzes!) Digital-Detox später – und es warten 2222 Feeds, die gelesen werden möchten. DD ist also unsinnig, sofern man nicht für immer den Stecker ziehen will. Und wie schafft ihr das alles?

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9 Gedanken zu “Fortschritte

  1. Ich habe es heute ausprobiert und es war wohl nix. Der Teig war anfangst so feucht, dass ich es garnicht kneten konnte. Ich musste Mehl hinzufügen, um es überhaupt kneten zu können. Dann hab ich es 45 min. geknetet und es war nichts mit geschmeidig ….:(( Da hatte ich es einfach ruhen lassen, bis das Volumen sich verdoppelt hatte, es ausgerollte wie Christine es gemacht hatte, danach in Röllchen geformt und nochmal n Stunde ruhen lassen. 30 Min im Ofen und rauskam ein ….Hefegebäck, das “stinknormal” schmeckte bzw. noch etwas trocken schmeckte T_T was hab ich nur falsch gemacht? Er is ja schön aufgegangen aber das wars auch schon…..

    • das hinzufügen von mehl verändert die konsistenz (der trockene geschmack, den du beschreibst). kann es sein, dass du den teig mit der hand geknetet hast? für das rezept empfehle ich maschinelles kneten, dann klebt auch nichts an der hand und man kommt nicht in versuchung mit mehl nachzuregulieren. das ist die einfachste und sicherste methode.

      falls du jedoch keine maschine haben solltest, geht es auch händisch. dafür ist aber eine spezielle technik notwendig, weil solche teige eben feuchter sind. oben im beitrag habe ich bereits einen link gesetzt, darin zeigt richard bertinet, wie man solche teige richtig knetet. hier der link nochmal

      http://gourmet.com/magazine/video/2008/03/bertinet_sweetdough

      wichtig ist, dass man nur mit den fingerspitzen (nicht mit der handfläche) den teig greift, ansonsten den teig einfach (eben nur an den fingern) kleben lässt. diese technik ist sehr effektiv und kraftsparend. nach ca. 10 min beginnt der teig sich von selbst von der arbeitsfläche zu lösen und ist nicht mehr so klebrig. man muss einfach durch diese “klebrige” phase durch, wenn man nicht die maschine nutzt.

      wie war denn die konsistenz deines tangzhongs? vielleicht lag es auch daran? das hokkaido brot ist eigentlich nicht sonderlich feucht, eher das zweite tangzhong-rezept, wie ich es dchon oben erwähnte.

      also, nicht sofort entmutigen lassen! versuchst du es nochmal? :)
      zum geschmack noch: ja, das schmeckt nach hefeteig, ich hoffe, du hast nichts anderes erwartet. ;) solange du nichts füllst, ist es ein standard-weißbrot. nur der zurückspringende biss und weiche, flauschige konsistenz ist hier die besonderheit.

      hoffe, ich konnte helfen!

  2. Ja, es war echt nix. Vom Geschmack her viel zu trocken ><

    btw ich hab keine exakte Digitalwaage, sondern nur eine mit 5 gr Einheiten. Hatte das Rezept dann immer ca und aufgerundet, ob es daran lag?

    Ja, ich denke ich werde es nochmal versuchen T___T kann ja nicht so schwer sein, oder? :)) Ich bin ja so ein Einbackfan ^^, mich reizt es schon, wenn es nach ein paar Tagen noch frisch schmeckt XD

    Für Tipps bin ich dankbar ^.^ <3

  3. Was is denn hier los -.-°tut mir leid, wegen den vielen Posts -.-°°°°°°°°°
    tangzhong war warm recht dick, als es leicht abgekühlt war, eher so wie Pudding. Habe ich es verkocht? Die Technik ist echt gut, werde ich unbedingt mal ausprobieren. Danke! Kann ich es theoretisch auch mit dem Knethaken kneten?

    dank dir ^^

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