Schon ziemlich old school über selbstgemachte Choco Crossies zu reden, aber immer wieder verführerisch. Wie man sieht, bin ich durch den Werbeslogan „ oh, wie verführerisch ~ “ massiv geprägt worden.
[Macht dieser Konzern überhaupt noch Werbung für läppische Schokoladeresteverwertungshappen oder haben die sich bereits nun vollends auf die zukünftige Weltherrschaft (Pinky & The Brain versuchten doch auch immer) aka Wassermarkt konzentriert? Der Herr Brabeck hatte sich doch schon damals bei Erwin Wagenhofer extrem verplappert und versucht nun eifrig seine Absichten zu verschleiern. Und er wäre über Uwe’s Wasser-Entscheidung nicht sehr erfreut gewesen. Über viele andere und mich müsste er sich ebenfalls ärgern. Ich bevorzuge sogar lauwarm, mein ayurvedischer T(r)ick.]
Zurück zu den knusprigen Schokohäppchen. Selbstgemacht schmeckt halt auch in diesem Fall einfach besser – ein unschlagbares Argument. So viele u.a. Lingonsmak und Engelchens Küche können sich nicht irren. Die fixen Dinger sind eigentlich mein Standard in der Vorweihnachtszeit, da sie schneller als jedes Plätzchenrezept sind und dabei jeden Keks in puncto allgemeiner Beliebtheit schlagen können.
Sollte man daher unbedingt teilen und ist ein ideales, kleines Geschenk aus der Küche – also ab zu Klärchen Kompott’s (Gourmet-Büdchen) Blogevent bei Zorra.
Bei winterlichen Außentemperaturen sind die Choco Crossies sogar noch schneller gemacht, aber zum Glück gibt es heutzutage Kühlschränke. Und der mitteleuropäische Sommer ist, bis auf wenige Ausnahmen, relativ schokokompatibel, oder?
Das Originalrezept aus meiner Kindheit enthielt zusätzlich Palmin und viel mehr Schokolade. Bei meiner reduzierten Version sind die Choco Crossies nur leicht mit der Schokolade ummantelt. Wer es schokoladiger mag, kann evtl. 50-70 g mehr nehmen. Palmin ist völlig überflüssig, bei erhöhter Zimmertemperatur sogar kontraproduktiv, es sei denn, man mag klebrigen Schoko-Cornflakes-Brei.
missboulette’s Choco Crossies
Zutaten für ca. 55-65 Stück (klingt nur viel, ist eigentlich zu wenig):
200 g Schokolade (habe halb Vollmilch, halb dunkle genommen)
70 g Mandelstifte
70 g Cornflakes
1 Prise Salz
Zubereitung:
- In einem Topf Mandelstifte ohne Fett auf mittlerer Hitze goldbraun rösten, umschütten und beiseite stellen. Hitze ausschalten.
- Schokolade klein brechen und im selben Topf in der Resthitze schmelzen lassen, zwischendurch umrühren. Wer sicher gehen will, kann das Wasserbad verwenden. Sobald alles glatt und cremig ist, Cornflakes und geröstete Mandeln hinzufügen und gut vermengen, dabei dürfen einige Cornflakes auch brechen.
- Mit 2 Teelöffeln auf ein Blech mit Backpapier kleine Häufchen setzen.
- Entweder für ca. 30-60 min. in den Kühlschrank oder im Winter für wenige Minuten einfach nach draußen stellen. Nach Bedarf evtl. mit etwas Goldsplitter dekorieren (eher für Weihnachten).
Tipps: Nach Gusto oder Vorlieben der beschenkten Person können die einzelnen Komponenten wahlweise verändert werden (andere Nüsse, getrocknetes Obst, Kokosflocken, Schokoladensorte etc.), und/oder Gewürze, Alkohol in die noch warme Schokolade hinzugefügt werden.
Und bitte nicht so dilettantisch verpacken wie ich. Basteln/Verpacken ist leider nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Ppalli-Ppalli (schnell-schnell) sage ich da nur.





Das ist tatsächlich das einzige Supermarktsüßzeug, bei dem ich meine Suchtlatenz auslebe. Selbermachen werde ich die Dinger nie – niemand würde beschenkt werden…
Ja, die Dinger machen wirklich süchtig. Denke, es hat was mit dem Knuspergeräusch zu tun. Anfangs bin ich immer von meiner Großzügigkeit überzeugt, die dann mit der schwindenden Anzahl der Stückchen ebenfalls rapide abnimmt. Zum Teilen fast zu schade.
Mmmmmmmmmmh, da will man sofort eine Portion abhaben! Vor allem bei diesen wunderschönen Fotos!
Die Verpackung find ich übrigens durchaus schön, nur etwas klein für mich als Schoko-Crossies-Fan…
Mit Palmin hab ich sie übrigens auch noch nie gemacht, das braucht es bei guter Schoggi aber eigentlich auch nicht, die hat genug Fett, dass sie gleichmäßig schmilzt.
Liebe Grüße von einer, die sich spätestens morgen an ihren Schokoaldenresten auch mal wieder vergreifen wird,
Ina
Danke für die Komplimente, hätte ich es gewußt, hätte ich mehr in die Tüte rein getan
Ich könnte sie inhalieren, tue ich ja auch…
Ganz herzlichen Dank für dieses schöne Rezept, ich glaube es war auch eins meiner ersten Selbstversuche in der Vorweihnachtszeit “Pralinen” selbst zu machen, man war ich damals als Kind/Jugendliche stolz
und heute gehören sie einfach dazu. Du meinst sie wären nicht spektakulär? und warum bitte schön sind sie immer als erstes weg?
Nochmals lieben Dank für Deine Teilnahme beim Event und für Dein tolles Rezept, ich glaube morgen stirbt ein alter Schokoladenosterhase im Büdchen…;-)
Schöne Grüße aussem Büdchen vom Klärchen
Danke Dir für das schöne Thema, es kam ja wirklich gut an und wird für uns alle eine tolle Fundgrube werden für die nächsten Gelegenheiten. Und es stimmt, ich mache auch immer die Erfahrung, dass sie zu allererst verschwinden.
ganz herzlichen dank für’s verlinken. und wegen mir kann der herr ruhig böse sein…
Gerne! Du hast ja vorgerechnet, was ihm durch die Lappen geht! Seine potentiellen Konsumenten schwinden…
sieht lecker aus – und die verpackung ist doch hübsch? oder halt gut fotografiert
Danke, eine schlichte Schleife bekomme selbst ich noch hin.