Sommerlinks

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Ich komme derzeit leider nicht über Listengeschreibsel hinaus…

Was Pikantes: Nudelsalat Kisir-style (ich habe das rohe Ei weggelassen, eine Spur Gochujang verwendet, Ume-Pflaumensirup statt Granatapfelsirup genommen, das Wunderöl statt Olivenöl genommen, die Soße bzw. Würzpaste im heißen Topf leicht angeröstet und letztlich ein lauwarmes Gericht daraus gemacht – mal wieder nicht rezepttreu, war trotzdem köstlich)

Was Kaltes: Sommer Borschtsch – Rote Beete im Sommer bitte nur noch so (etwas sehr Ähnliches gibt es auch bei Anikò, eine weiße Version ohne Beete aka Okroschka habe ich bei Sabine entdeckt)

Was Saftiges: Wachteln (seit ich Elines Tipp mit der Beize befolge, sind meine Wachteln saftiger, einfach besser gewürzt)

Was Nussiges: Brokkoli in Sesamdressing (nach diesem Rezept, nur Brokkoli anstelle von Spinat)

Was Neues (für mich): Blumenkohl Tabouleh (einen Blumenkohl Couscous habe ich auch schon bei Magentratzerl gesehen)

Was Fettiges (aber SO gut): Afra Evenaars Salat mit Speck aka Wie-verstecke-ich-möglichst-viel-Fett-und-verkaufe-es-immer-noch-als-Salat. Ich aß die ganze riesige Schüssel leer, abwechselnd mit Kimchi, lauwarmen Grüntee und irgendeinem eiskalten Riesling, der zufällig mein Blickfeld kreuzte – eine abenteuerliche Mischung, so schräg wie gut. Als Nachtisch gab es gratis obendrauf eine deftige Migräneattacke (ich schieb es mal auf den Weißwein/Alkohol, den ich grundsätzlich nicht vertrage). Und die Tatsache, dass ich jetzt gerade mehr als die vorgenommenen Stichpunkte notiere, ist ein klarer Fingerzeig: Dieser Salat verdient einen eigenen Beitrag. Demnächst.

Und sonst so:

Sehenswert: A prison for criminally poor writers… (eine wirklich sehenswerte Animation zum Thema Schreibblockade)

Lesenswert: Schon etwas her, aber den Nagel sowas von auf den Kopf getroffen – nicht nur deshalb eine gelungene Rezension (überzeugte Kinfolkers klicken besser nicht).

Noch etwas in eigener Sache: Jetzt haben alle meine Kimchi-Rezepte und Gerichte mit Kimchi eine eigene Pinwand.

Seoul, Seoul, Seoul

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Es sickerte und sickerte, jetzt ist es ganz offiziell: Brot und Butter gibt es demnächst auch mit Kimchi: Bread & Butter Seoul. Nicht nur aus diesem Anlass habe ich für alle Interessierte ein paar meiner Lieblingsecken in Seoul notiert. Insadong … Weiterlesen

Mein Brot des Sommers…

maneul bbang

…ist eine schnöde Focaccia. Nach zig Anläufen und ebenso vielen Löschvorgängen entscheide ich mich letztlich, möglichst wenige Worte über diese Focaccia zu verlieren. Verdient hätte sie viele. Die erste selbstgemachte Foccacia, mit der ich wirklich zufrieden bin. Oben wie unten … Weiterlesen

Pfings(lis)ten

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So langsam sollte ich mir Gedanken machen über eine vernünftige Rubrik für meine bunt durchgewürfelten Linklisten… Warum und für wen ich bald Pfannkuchen machen werde. Stepanini über virtuell Reales und weite Reisen. Wozu mir ein passender Gedankenfetzen einfällt: ganz weit … Weiterlesen

Blüten essen

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Die Zutatenliste ist kurz. Klebreismehl (aka Sweet Rice Flour aka Glutinous Rice Flour). Wasser. Salz. Dazu Zuckersirup. Zwei Hände voll essbare Blüten noch, je nach Saison, je nach Vorliebe. Wenn ihr euch zu warmweichelastischen Biss zusätzlich noch den Duft der … Weiterlesen

Herumeiern und verstecken

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Kimchi verstecken – im Arzak egg Eier verstecken – im Muffinmantel (aka Rebel within) Beide Ergebnisse sind noch optimierungsbedürftig. Grund: im ersten Fall zu glibberiges Eiweiß, im zweiten Fall zu hartes Eigelb. Ich muss also noch weiter eifrig herumeiern. Eure … Weiterlesen

Was Kimchi zu Kimchi macht

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“Trendy is the last stage before tacky.” Karl Lagerfeld bringt auf den Punkt, warum ich mich an Trends im Allgemeinen und dem Wort “trrändy” im Besonderen störe. Seit geraumer Zeit ist ein kleiner, aber stetig wachsender Kimchi-Hype auszumachen – zumindest … Weiterlesen